Kurz.Film.Scouts: Erste Kurz.Film.Scouts im Erzgebirgskreis feiern gelungenes Debüt


Jugendliche aus Pobershau begeistern beim Sommerfest mit ihrem ersten selbst kuratierten Kurzfilmprogramm

Pobershau, 26. August 2026. Der Erzgebirgskreis hat seine ersten Kurz.Film.Scouts und die haben ihr öffentliches Debüt erfolgreich gemeistert: Beim Sommerfest des Kinder- und Jugendzentrums „Haus Pobershau“ präsentierten zehn Jugendliche am 14. August ihr erstes selbst kuratiertes Kurzfilmprogramm für Kinder und Jugendliche.

Zuvor hatte die Gruppe vom 14. bis 16. Juli die dreitägige Ausbildung zum Kurz.Film.Scout absolviert. Dabei beschäftigten sich die Teilnehmenden intensiv mit den Fragen, wie Filme wirken und was ein gutes Kurzfilmprogramm ausmacht. Gemeinsam sichteten und diskutierten sie unterschiedliche Kurzfilme, tauschten ihre Eindrücke aus und trafen schließlich ihre eigene Auswahl. Dabei ging es nicht darum, dass alle dieselben Filme gut finden, sondern darum, die eigene Meinung zu vertreten, anderen zuzuhören und als Gruppe gemeinsame Entscheidungen zu treffen.

Beim Sommerfest konnten die frisch gebackenen Scouts nun zeigen, was sie während ihrer Ausbildung gelernt hatten. Sie moderierten die ausgewählten Kurzfilme selbst an und bezogen die Zuschauer:innen mit einer eigens entwickelten Aktion aktiv in das Programm ein. Ein kurzer, von der Gruppe selbst gedrehter Clip gewährte außerdem einen Blick hinter die Kulissen und zeigte, wie die Jugendlichen ihre Filme ausgewählt hatten.

So übernahmen die Scouts bei ihrem ersten öffentlichen Filmevent echte Verantwortung: Sie standen vor Publikum, machten ihre Entscheidungen nachvollziehbar und gestalteten das gemeinsame Filmerlebnis mit ihren eigenen Ideen.

Nach ihrem gelungenen Debüt geht die gemeinsame Arbeit weiter: In den Herbstferien werden die Jugendlichen bei einem Filmtechnikworkshop selbst hinter der Kamera stehen und ihren ersten eigenen Kurzfilm produzieren.

Zitat Projektmitarbeiter Sebastian Scheitz:

„Besonders stark war, wie schnell die Jugendlichen die Filmauswahl zu ihrer eigenen Sache gemacht haben, sie haben diskutiert, ihre unterschiedlichen Sichtweisen eingebracht und gemeinsam ein Programm entwickelt, hinter dem sie als Gruppe stehen.“