Auswahlkommission Internationaler Wettbewerb

   
Ines Seifert - Nach ihrem Studium der Literaturwissenschaften in den Fächern Anglistik, Amerikanistik und Germanistik an der TU Dresden war Ines Seifert von 1999 bis 2005 beim Filmfest Dresden als Festivalassistentin und Programmkoordinatorin tätig. Parallel hatte sie 2001 und 2002 die Funktion als Produktionsleiterin der Filmnächte am Elbufer inne. Es folgten regelmäßige Engagements als freie Mitarbeiterin beim Deutschen Institut für Animationsfilm (DIAF), der AG Kurzfilm, dem Filmfest Dresden und German Films, wo sie vor allem für die Präsentation und Organisation von Filmreihen, Ausstellungen sowie für Lektorat und Pressearbeit verantwortlich zeichnet. Zudem ist Ines Seifert seit August 2009 Produktionsassistentin der Balance Film GmbH.
     

 
Stephan Raack - 1975 in Lauchhammer/Brandenburg geboren, machte seine ersten cineastischen Gehversuche bereits zu Schulzeiten mit einem eigens kreierten Heimkino und seinem ersten Fotofilm „Möpschen hat Zahnschmerzen“. Der Film „Concorde Affaire“ (1979) bescherte ihm einen ernstzunehmenden Erstkontakt mit dem Kino-Virus. Die Begegnung mit dem Besitzer des Dresdner Programmkinos „Casablanca“ hatte schließlich die gänzliche „Infektion“ und die permanente Anwesenheit und Mitarbeit im besagten Kino zur Folge. Seit 2004 ist Stephan Raack Besitzer und Betreiber seines eigens ernannten Monoplexes „THALIA – Cinema. Coffee and Cigarettes“ in der Dresdner Neustadt. Seit 2006 ist er Mitglied der Sichtungskommission des Filmfest Dresden.

     
 
Sven Voigt - geboren und aufgewachsen in Freiburg im Breisgau. Erster zufälliger Zusammenstoß mit europäischem Autorenkino Ende der 80er Jahre im Spätprogramm des Südwestfunks, bald darauf Initiierung eher erfolgloser Filmabende im Rahmen eines Schulkinoprojektes. Studium der Geschichte und Kommunikations- und Medienwissenschaften in Leipzig und Rennes, unregelmäßige Kinobesuche und Belegung einiger Filmseminare. "The Big Sleep" von Howard Hawks löst dann eine heftige und noch immer anhaltende Leidenschaft für gute Filme im Allgemeinen und Lauren Bacall im Besonderen aus. Nach der Erkenntnis, dass in Dresden eine Videothek fehlt, die Filme mit Lauren Bacall im Angebot hat (oder in der jemand weiß, wie man Howard Hawks schreibt), folgt im Jahr 2006 die Gründung der Dresdner Programmvideothek Filmgalerie Phase IV. Seit  2008 Mitglied der Sichtungskommission des Filmfest Dresden.
     
 
Andrej Krabbe - ist fasziniert vom Medium Kurzfilm, seinen innovativen und gern auch subversiven Ansätzen und besonderes begeistert von den unendlichen Möglichkeiten der Animation. Geboren 1964 in Moskau, Mitbegründer Filmfest Dresden, Aufbau und Durchführung, seit vielen Jahren in der Sichtungskommission, seit 1997 sub Design GmbH, Mitherausgeber Dresdner Kinokalender, Vorstand Filminitiative Dresden e. V., Filmverband Sachsen e. V.

     
 

Johannes Vittinghoff - 1953 geboren in Mühlheim an der Ruhr/Nordrhein Westfalen. Der diplomierte Betriebswirt studierte zunächst Germanistik, Sozialwissenschaften, Philosophie und Betriebswirtschaft und graduierte darüber hinaus mit zwei Staatsexamen für die Sekundarstufe Lehramt I und II. Seit 1993 ist er Mitglied der Filminitiative Dresden e.V., bei der er 1995 die Funktion als 2. Vorstandsvorsitzenden übernahm und diese bis heute innehat. Darüber hinaus ist Johannes Vittinghoff Geschäftsführer und Mitorganisator der Filmnächte am Elbufer und langjähriges Mitglied der Sichtungskommission beim Filmfest Dresden.

 

     

Auswahlkommission Nationaler Wettbewerb

   
Annegret Richter - ist seit Mai 2009 Festivaldirektorin des Internationalen Kurzfilmfestivals - Filmfest Dresden. Geboren wurde sie 1975 in der Oberlausitz. Ihr Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig und den USA begann sie nach einem einjährigen Aufenthalt in New York City. Vor allem die Filmanalyseseminare in den USA waren prägend für ihren weiteren Werdegang. Nach dem Studium 2002 blieb sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut in Leipzig und unterrichtete im Bereich Medienwissenschaft Seminare zu Film und Fernsehen. Neben ihrer Tätigkeit als Filmredakteurin für Radiosender und Zeitschriften, war sie ab 2001 in verschiedenen Positionen beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm tätig. 2008 kuratierte sie dort das Sonderprogramm zum Animadok-Film. Der animierte Dokumentarfilm ist auch das Thema ihrer Dissertation.
     

 
Bärbel Haage - 1975 geboren in Erfurt/Thüringen. Nach ihrem Studium an der Theaterfakultät der Akademie der musischen Künste in Prag (DAMU) ist sie seit 1997 freischaffend als Bühnenbildnerin, Skulpteurin, Illustratorin und Animationsfilmerin tätig. Von 2003 bis 2005 leitete sie das Atelier des Puppentheaters am theater junge generation in Dresden, nachdem sie als Lehrbeauftragte für Figurenbau an die Hochschule der Künste in Zürich berufen wurde. Seit 1998 reges und regelmäßiges Entwerfen, Schreiben,  Zeichnen und Illustrieren verschiedenster Publikationen („Das Wespenbuch“, „Ich bin der Wald“, „Ich bin nicht lustig“). 2007 erhielt sie für ihren Animationsfilm „Ziegen zuerst“ den Budapest Short Filmfest Award.
     

 
Frank Pawella - 1971 in Gotha/Thüringen geboren. Nach seiner Ausbildung und Tätigkeit als Tischler und Orgelbauer, schloss sich ein Studium der Kunstgeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie der Philosophie an der TU Dresden an. Seit 2005 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden mit Schwerpunkt Kunst der Moderne. Mehrere Veröffentlichungen, Vorträge und Forschungen zum Thema Musikfilm, Inszenierungen und Ikonographien des Popstars im Spielfilm sowie Propagandafilm im Nationalsozialismus.


     
 
Simone Lade - 1973 in Aue geboren, zog es sie Mitte der 1990er vom Erzgebirge in die sächsische Kapitale, wo sie zunächst als Restaurantfachfrau arbeite. Seit 2002 ist sie im Rahmen der Filmnächte am Elbufer bei der PAN Veranstaltungslogistik und Kulturgastronomie GmbH Dresden tätig. Es folgte eine langjährige Zusammenarbeit mit der AG Kurzfilm und verschiedene freiberufliche Engagements u.a. als Kuratorin für das Filmfest Dresden und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Seit 2006 ist Simone Lade Mitglied der Sichtungskommission des Filmfest Dresden und arbeitet seit 2007 freiberuflich als Kultur- und Veranstaltungsmanagerin.


     
 
Jörg Polenz - ist nicht nur ein echter Dresdner sondern auch einer der „Urväter“ des Filmfest Dresden. Nach seinem Fachschulstudium der Kulturwissenschaften, legte er bereits 1988, mit der Gründung des Filmfest Dresden, und als Mitbegründer der Filminitiative Dresden e.V., 1990 quasi den Grundstein für Europas höchstdotiertes Kurzfilmfestival. Die damit einhergehende Beschäftigung mit Filmproduktion, Verleih und verschiedenen Kinoevents, veranlasste ihn ein Jahr später zur Mitbegründung der Filmnächte am Elbufer, die er bis heute mitorganisiert und veranstaltet. Außerdem ist er seit Mitte der 1990er am Aufbau verschiedener gastronomischer Objekte beteiligt und ist für die Gründung des Palais Sommers in Dresden mitverantwortlich.