28. FILMFEST DRESDEN - Nationaler Wettbewerb

Internationale Sichtungskommission

Andreas Körner

Andreas Körner

1962 in Dresden geboren, sitzt nicht nur gern im Kino, er schreibt auch darüber. Seit 1984 ist er Musik- und Filmkritiker, war bis 1994 festangestellter Redakteur und arbeitet seitdem freischaffend u.a. regelmäßig für die Dresdner Neuesten Nachrichten, die Sächsische Zeitung und PLAYER Leipzig. Zudem geht er fremd. So moderierte er eine Nachtsendung bei Radio Energy, leitet Workshops, schreibt für Kataloge und war schon Jurymitglied beim FILMFEST DRESDEN. 2002 erschien das Familien-HörMusikBuch Endlich Daunchen (mlm) mit dem Saxofonisten Michael Schulz, 2006 kam die DVD DEPOT. (mlm/MehrKorn Filme) heraus, die einen 20minütigen Experimentalfilm sowie weitere eigene Kurzfilme u.a. über die Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg enthält. Für beide Projekte gab es Lesereisen bzw. Live-Vorführungen in Deutschland. Seit 2011 läuft seine Veranstaltungsreihe Körners Corner – reden über Film mit bislang über 50 Ausgaben im Dresdner Programmkino Ost. Andreas ist 2016 zum dritten Mal Teil der Internationalen Sichtungskommission des FILMFEST DRESDEN.


Sylke Gottlebe

Sylke Gottlebe

geboren 1964. Seit 1996 ist sie für den Kurzfilm aktiv. Von 1997 bis 2001 leitete Sylke Gottlebe das FILMFEST DRESDEN, arbeitete für die Filmnächte am Elbufer und organisierte Filmwochen und Kinoprojekte. Mit der Gründung der AG Kurzfilm im Mai 2002 übernahm Sylke Gottlebe den Aufbau des Bundesverbandes Deutscher Kurzfilm und war bis August 2013 als Geschäftsführerin tätig. Sie war ab 2004 Mitglied im Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt (FFA) und ist seit 2010 Mitglied im Aufsichtsrat von German Films. Von 2008 bis 2013 wurde sie in die Kinoprogrammpreis-Jury des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) berufen. Zudem engagierte sie sich nach langjähriger Juryarbeit bei der Film- und Medienbewertung (FBW) in verschiedenen Filmbeiräten, u.a. in der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und im Kulturamt der Landeshauptstadt Dresden. Seit 2014 ist sie Mitglied in der Kurzfilmsektion Pardi di Domani beim Festival del Film Locarno und ergänzt seit 2015 die Jury des Deutschen Kurzfilmpreises in der Kategorie Spielfilm. Sylke Gottlebe hat drei Kinder und lebt in Dresden.


Anne Gaschütz

Anne Gaschütz

1983 in Dresden geboren. Erste Berührungen mit Kurzfilm hatte sie als Teenager bei einem kleinen lokalen Fernsehsender, ins Kino verschlug es sie bis dato aber selten. Erst als es sie nach dem Abitur in die Ferne nach Großbritannien zog, wurde ein Campuskino im kleinen, verschlafenen Warwick zum Refugium. Sechs Jahre, viele Filmjuwelen und ein Filmstudium später kehrte Anne Gaschütz zurück in ihre Heimatstadt und durchlebte bei der Dresdner Produktionsfirma filoufilm sämtliche Stationen der Filmproduktion. Seitdem Mitarbeit als Produktionsassistenz und Aufnahmeleitung bei diversen Filmprojekten. Anne Gaschütz ist seit 2013 Mitglied der Sichtungskommission und derzeit außerdem für die Festivalkoordination und das Forum Visegrád in Short(s) beim FILMFEST DRESDEN verantwortlich.


Danny Mellenthin

Danny Mellenthin

1982 in Plauen im Vogtland geboren, wunderte sich schon früh, wie das Sandmännchen ohne Stricke laufen kann und beneidete den Kameramann, der die Ehre der Zusammenarbeit mit Pumuckl hat. Das Interesse für die Magie dessen, was sich hinter den Filmkulissen abspielt, führte ihn über das Zeichnen kleiner Daumenkinos zum Studium von Medienproduktion und Computergrafik. Der Faible für den Zauber dessen, was sich durch die Arbeit am Computer auf die Bildschirme und Leinwände bringen lässt, ist seitdem sein stetiger Begleiter. Seit 2002 ist seine Wahlheimat Dresden. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er in den Dresdner PiXABLE Studios als Technical Director für Effekte unter anderem an dem Kurzfilm Grisella und ist seit 2011 als Freelancer im Bereich Visual Effects tätig. Danny Mellenthin gehört seit 2013 zur Sichtungskommission des FILMFEST DRESDEN.


Stephan Raack

1975 in Lauchhammer (Brandenburg) geboren, machte seine ersten cineastischen Gehversuche bereits zu Schulzeiten mit einem eigens kreierten Heimkino und seinem ersten Fotofilm Möpschen hat Zahnschmerzen. Der Film Concorde Affaire (1979) bescherte ihm einen ernstzunehmenden Erstkontakt mit dem Kino-Virus. Die Begegnung mit dem Besitzer des Dresdner Programmkinos Casablanca hatte schließlich die gänzliche „Infektion“ und die permanente Anwesenheit und Mitarbeit im besagten Kino zur Folge. Seit 2004 ist Stephan Raack Besitzer und Betreiber seines eigens ernannten Monoplexes THALIA – Cinema. Coffee and Cigarettes in der Dresdner Neustadt.


Ines Seifert

Nach ihrem Studium der anglistischen Literaturwissenschaft zog es Ines Seifert zügig vom geschriebenen Text zum kurzen Film, insbesondere zum animierten kurzen Film. Sie ist freiberuflich in der Kurz- und Animationsfilmbranche tätig, sichtet und lektoriert für Festivals und Filminstitutionen wie z.B. die AG Kurzfilm, und berät freie Filmemacher. Für das Deutsche Institut für Animationsfilm (DIAF) hat sie Ausstellungen und Filmprogramme kuratiert sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit betreut. Dem FILMFEST DRESDEN ist sie seit 1999 leidenschaftlich verbunden, u.a. als Programmkoordinatorin, Kuratorin, mehrjähriges Mitglied der Auswahlkommission für den Internationalen Wettbewerb und Gestalterin der Eröffnung und Preisverleihung.

 

 

Nationale Sichtungskommission

Katrin Küchler

Katrin Küchler

geboren und aufgewachsen in Weida/ Thüringen. Blieb in jungen Jahren fasziniert an den hypnotischen 1000 Augen des Doktor Mabuse hängen. Ob dies ein möglicher Impuls des späteren Studiums der Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena war, bleibt jedoch fraglich. Zumindest tendierte sie schon damals mehr zum analytischen Blick auf den Film, als zur sozialwissenschaftlichen Empirie. 2005/2006 Studium der media en cultuur an der Universiteit van Amsterdam mit Fokus auf die historischen, theoretischen und analytischen Aspekte des Laufbildes. Nach ihrem ersten Jahr beim FILMFEST DRESDEN 2007 sprang der Funke zum Kurzfilm über. Ihre Magisterarbeit schrieb sie zum Thema kurz.film.zeit - Temporale Spielformen im Kurzfilm. Nach dem Studium Assistenz bei den Berlinale Shorts, sowie Lehrtätigkeit an der FSU Jena. Seit 2010 ist sie neben Alexandra Schmidt und Karolin Kramheller das 3/3 der Festivalleitung und in der Sichtungskommission tätig.


Mandy Müller

Mandy Müller

Mandy Müller 1976 in Marienberg/Erzgebirge geboren, wollte zunächst Kunsterzieherin werden. Mehrere kleine, aber bedeutende Erlebnisse während des Lehramtsstudiums an der TU Dresden, die Lust an kreativ-schöpferischer Tätigkeit und animierten Musikvideos, ließen sie vom angedachten Weg abbiegen und ins Animationsfilmgeschäft einsteigen. Seit einigen Jahren arbeitet sie als Zeichen- und Puppentrick-Animatorin für zahlreiche Kino- und Kurzfilme sowie Fernsehproduktionen und ist seit 2011 Teil der Sichtungskommission des FILMFEST DRESDEN.


Frank Pawella

Frank Pawella

1971 in Gotha/Thüringen geboren. Nach seiner Ausbildung und Tätigkeit als Tischler und Orgelbauer, schloss sich ein Studium der Kunstgeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie der Philosophie an der TU Dresden an. Anschließend arbeitete er mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden mit Schwerpunkt Kunst der Moderne. Es folgten Veröffentlichungen, Vorträge und Forschungen zum Thema Musikfilm, Inszenierungen und Ikonographien des Popstars im Spielfilm sowie Propagandafilm im Nationalsozialismus. Seit 2010 ist er Leiter der Fakultätsverwaltung der Philosophischen Fakultät. Frank Pawella ist seit 2009 Mitglied der Sichtungskommission des FILMFEST DRESDEN.


Simone Lade

1973 in Aue geboren, zog es sie Mitte der 1990er vom Erzgebirge in die sächsische Kapitale. Seit 2002 ist sie im Rahmen der Filmnächte am Elbufer bei der PAN Veranstaltungslogistik und Kulturgastronomie GmbH Dresden tätig. Es folgte eine langjährige Zusammenarbeit mit der AG Kurzfilm und verschiedene freiberufliche Engagements u.a. als Kuratorin für das FILMFEST DRESDEN und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Simone Lade ist Mitbegründerin und Projektleiterin des Palais Sommer. Seit 2006 ist Simone Lade Mitglied der Sichtungskommission des FILMFEST DRESDEN.

 


Dani Barsch

Dani Barsch

Geboren 1973 in Riesa. Dani Barsch sammelte schon als Teenager das DDR-Filmmagazin Filmspiegel und hatte ihr Kinderzimmer mit Postern von Romy Schneider über Lino Ventura bis Alain Delon dekoriert. Nach Literatur- und Kunstgeschichtsstudium, Journalismus, Festivalmitarbeit und Lehrtätigkeiten schaute sie sich während ihres deutsch-französischen Filmstudiums im Paris-Studienjahr jeden Tag mindestens einen Film in Originalsprache an und lernte so mindestens die Hälfte der Pariser Kinos kennen. Nach dieser herrlichen Zeit kam der Ernst des Filmlebens: 2001-2008 war Dani als Locationscout, Aufnahme-, Produktionsleiterin quer durch Deutschland auf Achse und gründete in Dresden ihre eigene Filmfirma filoufilm, mit der mehrere preisgekrönte Kurzfilme entstanden. Inzwischen träumt Dani von einem eigenen kleinen Filmfestival auf dem Land mit angeschlossener Drehbuchwerkstatt. Seit 2015 ist sie Teil der Sichtungskommission des FILMFEST DRESDEN.


Junges Kuratorium

Gruppe 1
Gruppe 1

Erstmalig gibt es dieses Jahr ein „Junges Kuratorium“ mit 15 Dresdner Kindern und Jugendlichen zwischen fünf und 18 Jahren. Unsere jungen Kurzfilmexperten wählen zusammen mit den Programmverantwortlichen des Festivals die Kinder- und Jugendfilme für das 29. FILMFEST DRESDEN aus. In der Festivalwoche stellen die Kuratoren die Filme dann zusammen mit erwachsenen Moderatoren dem Publikum persönlich vor.

Zum Jungen Kuratorium gehören:
Gruppe 1 * Programm von 5 bis 10 Jahre:
Wanda Kerschis (5 Jahre), Nele Turek (6 Jahre), Marten Fischer (8 Jahre), Frida Purtak (9 Jahre) und Oskar Loßnitzer (10 Jahre)

Gruppe 2 * Programm von 10 bis 12 Jahre: Mascha Herrmann (11 Jahre), Carl Edis Seremet (12 Jahre), Jakob Moll (12 Jahre), Marie Gottlebe (12 Jahre), Djamila Kerschis (10 Jahre) 

Gruppe 3 * Programm von 13 bis 17 Jahre: Frieda Fischer (13 Jahre), Alexandra Melissa Stock (16 Jahre), Elias Kollbeck (13 Jahre), Amalia Uhlig (13 Jahre), Vincent Koch (15 Jahre), Lucas Wille (15 Jahre)